www.die-bahnprofis.de
  SpaceNews

 

 

» Home

» Wer sind wir?

» Unsere Qualitätskriterien

» Verbandssprecher

» Werden Sie Mitglied

» Newsarchiv

Pressemitteilung 23.01.2014:

  • Bahnagenturen teilen die positive Einschätzung des neuen DB-Provisionsmodelles nicht
  • Zustandekommen der Agenturverträge 2014-2016 kritikwürdig
  • Unfaire Preisdifferenzierung nach Vertriebswegen bleibt bestehen
  • DB hat kein Interesse an flächendeckendem personenbedientem Verkauf mehr

Der Verband der Premium-Bahnagenturen „Die Bahnprofis“ zeigt sich über die Aussagen von Dr. Christian Runzheimer, Leiter Regionalvertrieb bei DB Vertrieb bezüglich der Anlaufphase des Provisionsmodelles 2014-2016 überrascht.

Mehr als 10% der zuvor bestehenden Agenturen haben die angebotenen neuen Verträge, die teilweise massive Provisionskürzungen zur Folge haben, bisher nicht unterzeichnet. Dies ist wenig verwunderlich, da das Vorgehen von DB Vertrieb wenig dazu beitrug, das Vertrauen in die DB als Vertragspartner zu stärken.

Durch massive Kritik erwirkte Nachbesserungen wurden mehrfach neue Versionen der Verträge entworfen, ohne die notwendige Diskussion mit den betroffenen Agenturen zu führen.

Inwiefern die Einstellung des Fahrscheinvertriebs an mehr als 150 Verkaufsstellen und ein vertragsloser Zustand mit einer noch höheren Anzahl von Partnern ein „durchweg positives Fazit“ begründen, bleibt uns unklar.

Erstmalig hat sich die DB geweigert, Musterrechnungen zum neuen Provisionsmodell vorzulegen. Wir erwarten noch massive Agenturrückgaben in den nächsten Jahren, wenn die Provisionsabrechnungen in Hinsicht auf Auskömmlichkeit bewertet werden.

Entgegen allen Zusagen behält die DB die Benachteiligung der Verkaufsstellen durch ihre unfaire Preisdifferenzierung bei. Statt den Rabatt für Online-Bucher abzuschaffen und alle Preise für alle Vertriebswege verfügbar zu machen, zahlt die DB in den nächsten drei Jahren einen geringen Bonus als "Schmerzensgeld". Offensichtlich war das Abwerben unserer Kunden immer noch nicht erfolgreich genug.

Es wird deutlich, dass die Deutsche Bahn kaum noch Interesse am personenbedienten Verkauf hat. Hierzu Helmut Lutz, Sprecher des Verbandes: „Die derzeitige – unkalkulierbare – Vertriebspolitik der DB wird unweigerlich zu einem Sterben der personenbedienten Verkaufsstellen, die bisher einen qualitativ hochwertigen Vertrieb auch für technikferne Bevölkerungsgruppen und in peripheren Regionen sicherstellte, führen. Dies führt zur weiteren Entfremdung vom Verkehrsmittel Bahn für viele Menschen sowie zur Zerstörung von Arbeitsplätzen und Existenzen.“

Die Sprecher des Verbands der Premiumbahnagenturen
- DIE BAHNPROFIS -
Martin Kopetschke - Bahnagentur Schöneberg
Helmut Lutz - Kopfbahnhof
Frank Tyzak - Die Bahnfüchse


Bei Rückfragen an unsere Mailadresse bitte eine Rückrufnummer angeben.

Download als PDF »

SpaceService
   
  Kontakt | Impressum | © die bahnprofis 2008